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Worauf der Name
Windesheim zurückzuführen ist, ist umstritten. Kaufmann, ein Ortsnamensforscher, leitet
den Namen aus dem Fränkischen ab. Danach wäre Windesheim das "Heim eines Franken
namens Windin". König,
ein Keltenforscher, ist dagegen der Überzeugung, daß der Name aus dem Keltischen
abgeleitet werden muss. Hiernach wäre die Urform "Windon-issa", was soviel
bedeutet, wie die Besitzungen eines Kelten namens "Windonis". |
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| Jungsteinzeit |
Keltische
Körperbestattungsgräber und keltische Wehranlagen auf dem Römerberg zeugen von einer
Besiedlung lange vor Christus. |
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| 3. Jahrh. |
Die Römer wohnten im
Bereich des heutigen Windesheim. Bei Bauarbeiten im Neubaugebiet "Im Setzling"
stieß man auf Mauerwerk römischen Ursprungs. Unmittelbar neben der Ortslage
"Goldgrube" befinden sich Grundmauern eines größeren römischen Hauses. |
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| 1019 |
Nach der Urkunde von 1019 wendete Erzbischof Heribert von Deutz den "Hof
Windense", den er von Kaiser Otto erhalten hatte, der Abtei Deutz zu. |
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| 1147 |
Die heutige
evangelische Kirche wurde urkundlich erstmals 1147 erwähnt, als Papst Eugen II. der Abtei
Deutz die Besitzungen in Windesheim bestätigte. In diese Zeit dürfte
der Bau des Turmes fallen. |
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| 13. Jahrh. |
Teile
von Windesheim gingen auf die Rheingrafen und die Kurpfalz über. |
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| 1504 |
Das
Kirchenschiff wurde zerstört und 1517 wieder aufgebaut. |
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| Um 1550 |
Die bis dahin katholische Kirche wurde zu einer lutherischen Kirche, die dann ab
1688 als Simultankirche von beiden Konfessionen genutzt werden konnte. Die Kirche besitzt
eine Orgel aus dem Jahre 1792, die von der ortsansässigen Orgelbaufamilie Oberlinger
gebaut wurde. Ihr herrliches Schnitzwerk gehört zum besten weit und breit. |
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| 16. Jahrh. |
Die Wild- und
Rheingrafen besaßen mehr und mehr die Ortsherrschaft über Windesheim. Im Pfälzischen
Erbfolgekrieg musste das Dorf schwere Verwüstungen hinnehmen. |
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| 1617 |
Es
wurde eine "römische Badstube" ausgegraben, was sich aus einem Merianstich des
Jahres 1645 ergibt. |
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| 1797-1814 |
In der
Zeit der Franzosenherrschaft gehörte Windesheim zu Stromberg. |
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| 1816 |
Es entstand die preußische Bürgermeisterei Windesheim. |
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1898
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Das
Simultaneum endete mit der Errichtung der heutigen katholischen Kirche. |
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| 1939 |
Die Bürgermeisterei Windesheim wurde aufgelöst; Windesheim kam zur
Amtsbürgermeisterei Langenlonsheim, der heutigen Verbandsgemeinde. |
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